Abschied

Abschiede fallen mir immer schwerer.
Vor allem die, bei denen man sich für immer von lieben Menschen verabschieden muss.
Eigentlich denkt man doch, man gewöhnt sich irgendwie daran.
Abschiede gehören nun einmal zum Alltag dazu.
Übung macht also den Meister?

Nein.

Ich brauche immer mehr Zeit und Kraft die Gegenwart zu akzeptieren.
Aber jeder Abschied macht mich sensibler für die Zukunft.

Für Momente – klein oder groß.
Für Begegnungen – spontan oder geplant.
Für Hoffnungen –  kitschig oder nüchtern.

Und genau hier hat der Abschied nichts verloren.
Ab hier übernehme ich wieder das Ruder.

Andreas Diegler

liebt die Niederlande und kann am lautesten über seine eigenen Witze lachen. Solange er seinen heimlichen Berufswunsch Leuchtturm-Wärter (noch) nicht verwirklichen kann, hat er sein Hobby zum Beruf gemacht und arbeitet als Gemeindereferent mit Schwerpunkt in der Kinder- und Jugendseelsorge.

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