Schlussstrich ziehen.

Es war nicht so einfach, aber das letzte Jahr habe ich nochmal gelernt Schlussstriche zu ziehen. Manche freiwillig, manche unfreiwillig. Manche hinter die Geschichte mit einem Menschen, weil der Tod für einen kurzen Moment über ihr leben siegte. Manche hinter eigenen Anforderungen, weil Sie mehr lähmten als motivierten.

Manche Schlussstriche hinter Sätzen, die mir nachgingen. Sätze, die mich lange begleiten ohne mir jemals geholfen zu haben. Die mir dann in den Kopf schossen, wenn ich sie gerade am wenigsten brauchte.

Ich habe Schlussstriche gezogen unter Menschen, die Kraft raubten ohne Halt zu geben. Die immer etwas wollten und ihre eigene Unfähigkeit zu unterstützen hinter blumigen Wortgewändern versteckten.

Schlussstriche hinter Geschichten, die verletzt haben. Die immer noch verletzen. Wo der Schlussstrich angefangen ist und bis zum Ende des Jahres durchgezogen wird. Ein kleines ToDo bis Weihnachten.

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