Den Blick nach oben

Beim Überlegen, worüber ich diesen kleinen Beitrag schreibe, schweift mein Blick entlang der Bilder an meiner Wand und ich bleibe an einem Bild aus dem Zeltlager hängen. In mir wird ein Moment wach, wie in einer warmen Sommernacht die Hitze in den Zelten nicht auszuhalten ist. Kurzerhand wurde unter freiem Himmel geschlafen.

Auch wenn das im kalten Dezember schwer vorstellbar ist, so fangen meine Gedanken an um diesen Moment zu kreisen:

Ich weiß noch genau, wie ich damals auf dem Rücken lag – fasziniert über den atemberaubenden Sternenhimmel. Ein faszinierendes Glitzern und Funkeln und auch immer ein Blick in die Vergangenheit. Denn bis das Licht eines Sterns am Himmel sichtbar wird, hat es schon mehrere Jahre zurückgelegt. Vielleicht ist der Stern schon längst verglüht, obwohl ich gerade erst sein Licht sehen kann.

Ob ein Stern schon verglüht ist, ob er noch strahlt und von wie weit entfernt er zu mir scheint, kann ich, sowie ich damals auf dem Rücken lag, nicht wissen. Aber ich kann immer wieder staunend die Momentaufnahme betrachten und mich mitreißen lassen von dem Licht, dass mich jetzt gerade erreicht.

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