Kunst. Leben. Glück.

Foto von Florian Kunz

Ihren eigentlichen Zweck erfüllen die Werkzeuge auf der alten Werkbank nicht mehr. Vor lauter Rost sind sie fast so brüchig wie Glas geworden. Die Natur holt sich zurück, was ihr gehört.

Irgendwie ein stilles Mahnmal, die alte Werkbank. Anziehend und faszinierend das Bild. Ich könnte stundenlang in der Betrachtung versinken. Es sieht so aus als hätte vor langer Zeit jemand vom einen auf den anderen Augenblick aufgehört daran zu arbeiten. Einfach so.

Und jetzt steht sie da, die alte Werkbank. Nicht mehr Werkzeug, zwecklos, Kunst. Ein krasser Gegensatz zu den nüchtern kalten Produktionsstätten unserer Zeit. Wahrscheinlich hat ein Mensch sein ganzes Leben an ihr gearbeitet. Hier wurde keine Massenwahre produziert. Aus dem Material ist das geworden, was es selbst zu lies. Nicht in einheitlicher Form gepresst sind hier Unikate, unverwechselbare Einzelstücke entstanden.

Auf das Material schauen und darauf, was daraus alles werden kann. Selbst etwas tun und ebenso geschehen lassen.

Kunst, Leben, Glück sind da gleich.

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Jeden Tag ein neues Törchen. Dieser Beitrag ist Teil unseres Adventkalenders 2016 zum Thema Mensch werden. Alle weiteren Einträge findest du in unserem Archiv unter Adventskalender 2015 oder in unserem Online Adventskalender.

Florian Kunz

Florian Kunz

Naturmensch. Christ. Globetrotter. Arbeitet als Pastoralreferent in Trier.

1 Antwort

  1. Stefan Kuntz sagt:

    Ja ich finde das toll, was Menschen durch Gottes Gabe/Talente alles erzeugen koennen! Es ist doch auch in der Adventszeit zu bewundern, was auf den Adventsmaerkten zu sehen ist, wie zB. Kunsthandwerksvorfuehrungen mit Holz, Metall, Glas, Papier, Stein, Elektronik, Weihnachstbaeckereien, Weihnachtskrippen, Imkerhonigstaende usw.! Da kann man sich immer wieder ein Beispiel nehmen und sich daran erfreuen !

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