Glaube 2.0. Bitte.

Ich beginne den Tag mit dem Blick aufs Handy. Wecker aus. Wie viel Uhr haben wir? Welche Mails kamen über Nacht? Was sagt mein Armband wie lange mein Tiefschlaf war? Dann erst aufstehen, duschen, Kaffee.

Beim Frühstück verrät mir die ToDo App und der Kalender was den Tag so ansteht. Durch die verschiedenen Messenger stehe ich direkt im Kontakt.

So geht es den ganzen Tag. Mein Smartphone ist rin Wegbegleiter. Etwas das ich nicht missen möchte. Es erspart mir verschiedene Kalender, ToDo Listen, Telefonate und Wissenslücken.

Nur eine Sache fehlt: das beten, die Andacht. Nicht, weil ich das nicht möchte, sondern weil es nichts gibt. Durch viele Apps organisiere ich mein Leben, aber mein Glaube bleibt chaotisch, unorganisiert und oft auch unbeachtet.

Ich wär gern auch mit meinem Glauben digital.

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3 Gedanken zu “Glaube 2.0. Bitte.”